
Diese Vorrichtung sorgt für die Neutralisierung der von den Absorbern aufgenommenen statischen Ladungen. Die Ladungen werden anschließend in die Luft statt in die Erde abgeleitet. Auf diese Weise wird die kontinuierliche Aufnahme und Ableitung der unerwünschten statischen Ladungen gewährleistet, welche während des Lackiervorganges erzeugt werden.
Da die Ansammlung statischer Ladung auf dem Werkstück merklich
verringert bzw. deren Verteilung verbessert wird, kann der Bediener
den Lack gleichmäßiger auf dem Werkstück verteilen und
Ecken besser erreichen (dank der Verringerung des Faraday-Effekts).
Die statische Elektrizität wird direkt von den Absorbern zur Ableitungsvorrichtung zugeführt; die statischen Ladungen gelangen so in die Ableitungsvorrichtung, fließen durch ein Reibungselement, wo sie ihre statische Beschaffenheit verlieren, und werden schließlich in die Luft nah an der Arbeitsumgebung geleitet, ohne eine Gefahr für Maschinen oder Personen darzustellen.
Dank der Ableitung der elektrostatischen Ladungen in die Atmosphäre
und nicht in den Erdboden können alle einschränkenden Problematiken
umgangen werden, die mit der Sättigung des Bodens durch statische
Ladungen zusammenhängen und denen man stets gegenübersteht,
wenn große Mengen statischer Ladung abgeleitet werden müssen,
wie dies im Bereich der elektrostatischen Lackierverfahren der Fall
ist. Die Ableitungsvorrichtung nutzt anstatt des Erdbodens Luft als
Element, an das die statische Ladung abgegeben wird, da die Luft für
eine gute Aufnahme der statischen Ladungen geeigneter ist.
Verbrauch
Das in die Ableitungsvorrichtung integrierte Gebläse ist mit einem
einphasigen 230 W Hilfsmotor ausgestattet, der mit 0,22 A Strom versorgt
wird und eine Motorlast von 50 W bei 50 Hertz und 46 W bei 60 Hertz
entwickelt.
